Gründung der Energieregion Zürcher Unterland
Am 12. Dezember 2024 wurde die Energieregion Zürcher Unterland (ERZU) offiziell als Verein gegründet. Damit wurde ein bedeutender Meilenstein für die Förderung der Energiewende und des Klimaschutzes im Zürcher Unterland erreicht.
An der Gründungsversammlung wurden die Statuten verabschiedet, der Vorstand gewählt und das Budget für das Jahr 2025 genehmigt. Zum Präsidenten wurde Bruno Lötscher aus Rafz gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch Christian Moser aus Niederweningen sowie Heinrich Gugerli und Stéphane Geslin, die bereits durch ihre Tätigkeit bei der EnergieGenossenschaft Zürcher Unterland (EGZU) bekannt sind.
Die Entstehung der ERZU
Die Idee einer Energieregion für das Zürcher Unterland entstand bereits im Dezember 2022. Damals brachte die Stiftung Pro Evolution den Vorschlag and die EGZU heran und orientierte sich dabei am erfolgreichen Modell der Energieregion Knonaueramt. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Planungsgruppe Zürcher Unterland (PZU), Gemeinden und weiteren Partnern wurde in den folgenden zwei Jahren intensiv an der Ausgestaltung der neuen Organisation gearbeitet.
Ein wichtiger Schritt war die Gründung des Vereins, welche die Grundlage für die angestrebte Steuerbefreiung und die Finanzierung erster Projekte bildet. Parallel dazu wurden bereits Fördermöglichkeiten geprüft und die Weichen für den weiteren Aufbau der Organisation gestellt.
Gemeinsam für die Energiewende
Die ERZU verfolgt das Ziel, die Gemeinden, Wirtschaft, Bevölkerung und weitere Akteure im Zürcher Unterland bei der Umsetzung der Energiewende und der Erreichung der Klimaziele zu unterstützen. Dazu fördert sie die Zusammenarbeit durch unabhängige Energieberatungen, gemeinsame Projekte, fachliche Begleitung, Informations- und Kommunikationsangebote und den Aufbau eines regionalen Netzwerks.
Zu den Vorgaben gehören eine Bestandsaufnahme bestehender Energie- und Klimamassnahmen in den Gemeinden, der Aufbau einer Plattform für unabhängige Energieberatungen sowie die Durchführung einer Potenzialanalyse.
Blick in die Zukunft
Neben dem Vorstand übernimmt die bereits seit September 2024 bestehende Kerngruppe die operative Umsetzung der Projekte. Nach einer zweijährigen Pilotphase soll entschieden werden, wie die Energieregion langfristig weitergeführt wird.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Gemeinden, Unternehmen und der Bevölkerung die Energiezukunft der Region aktiv mitzugestalten und ein starkes Netzwerk für nachhaltige Projekte aufzubauen.